Konzert
Ich machte meine ersten Erfahrungen mit vokaler Kirchenmusik über meinen Gesanglehrer während des Schulmusikstudiums in Bremen. Heribert Langosz war Tenor und Kirchenmusiker in Bremen-Arbergen und hatte dort sein eigenes Imperium mit einem stimmfeinen Chor und Solist:innen aus dem eigenen Stamm aufgebaut, ich erhielt Begleitschutz vom Chorsolo bis zur ersten Altpartie im Weihnachts-Oratorium.
Mit vielen Kirchenmusiker:innen verbindet mich eine lange Zusammenarbeit, mit Matthias Wengler, Markus Manderscheid, Gerald de Vries, Arno Janssen, Petra Denker, in der Vergangenheit mit Jürgen Opfermann (†), Johannes Kruse, Andreas Pasemann, Michael Vogelsänger, Hans-Hermann Haase, Agnes Kauer, Ursula Gozdek, Erik Matz, Claus-Eduard Hecker, Friederike Hoffmann. Ich gab Konzerte mit Organisten wie Matthias Wengler, Iouri Kriatchko, Hans-Dieter Meyer-Moortgat, Andreas Pasemann, Raphael Nigbur.
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Oper
Das Zusammenwirken von Musik und Sprache eingebunden in Handlung und Spiel in der Oper vermag sowohl Interpret:in als auch Betrachter:in eigenartig zu ergreifen. Die Komplexität dieses Miteinanders in einem menschlichen System (des Sängers) zu vereinen, macht unbändige Freude! Die ersten Erfahrungen machte ich in der Opera Academie von Amsterdam/Den Haag. Als Opernchorsängerin am Hildesheimer Theater sang ich manche kleine Partie in Oper (R. Wagner: Die Meistersinger) und Musical (L. Bernstein: On the Town) und sprang in B. Smetanas Die verkaufte Braut (Háta) ein. Bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen sang ich die Dorabella in W. A. Mozarts Così fan tutte, mehrfach den Hänsel in E. Humperdincks Hänsel und Gretel, das Aschenputtel in einer Kinderfassung von G. Rossinis La Cenerentola, Miss Baggott in B. Brittens The Little Sweep und probierte mich in einer hannoverschen Operettenrevue. 2021 gab ich bei Matthias Wenglers nachgestelltem Abend „Prima la musica, dopo le parole“ den Monolog der Marschallin (R. Strauss: Der Rosenkavalier) und Isoldes Liebestod (R. Wagner: Tristan und Isolde).
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